It is amazing how little you actually need in your life…

Anflug mit Air New Zealand auf Auckland im April 2013

Anflug mit Air New Zealand auf Auckland im April 2013

It is amazing how little you actually need in your life… 3 months ago I lived in an apartment filled with stuff. Hundreds of DVDs, heaps of things… now that I have lived out of a suitcase for over a month in a hostel I can proudly say „I don’t miss anything!“. New shoes? I got used ones for free. Need a car? Go and rent one. Furniture? Crates make excellent night stands!
Still, when I moved last monday with my 30k of luggage and a box of groceries I felt just as bad like back then when I needed a truck for moving! *T

Es ist erstaunlich mit wie wenig man im Leben auskommen kann… noch vor 3 Monaten besass ich eine rappel volle Wohnung, hunderte DVDs, jede Menge „Schrott“… nun habe ich über einen Monat aus Koffern in einem Hostel gelebt und nichts vermisst… Neue Schuhe? Gebrauchte geschenkt bekommen. Auto? Wenn benötigt geliehen. Möbel? Kisten ergeben prima Nachttische… Trotzdem bin ich mit 30kg Gepäck und einer Kiste Lebensmitteln umgezogen und habe geflucht wie einst, als ich dafür noch einen 7tonner brauchte! *T

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Ein Soundtrack für Neuseeland

Reisen ohne Musik macht nur halb soviel Spaß. Es ist ja bekanntlich die Musik, die die Emotionen des Reisens einfängt und auf alle Ewigkeit konserviert. Lieder schaffen es – wie eine Kamera die Bilder aufnimmt –  all die schönen Momente zurück in unsere Erinnerung zu rufen.

Die einen bringen ihre eigene Musik mit. Die anderen – und zu denen gehöre ich – gehen im Reiseland auf Entdeckungstour und versuchen sich Ihre Playlist mit lokaler Musik zu füllen.

Dabei entdeckt man nicht nur neue Favoriten, sondern lernt auch viel über die Kultur, die Psyche und die Geschichte des Landes. Ich habe mich die letzten Wochen intensiv mit „Kiwi Rock“ beschäftigt und wurde zu einem großen Fan der Split Enz, von Dave Dobbyn und vielen weiteren.

Neuseeland hat eine reichhaltige Musikkultur. Der Alltag der Kiwis ist seit jeher von Improvisation und Lebensbejahung geprägt. Dies spiegelt sich auch in der Musik wieder. Wenn einem auch vieles auf den ersten Blick merkwürdig bekannt vor kommt (Glam Rock, NDW, Folk, Disco und die 1960er lassen grüßen), so ist die Musik erstaunlich ehrlich, direkt und eingänglich.

Ich habe es selten erlebt, dass mich neue Musik so schnell berühren konnte. Von nun an wird mich Kiwi Rock immer an meine ersten Wochen in Neuseeland erinnern.

Daher präsentiere ich meine persönliche Selektion 100% pure Kiwi Rock!
Der ideale Soundtrack für die nächte Reise, den nächten Road Trip oder einfach zum träumen.

Cover Soundtrack New Zealand

Sweet As – 100% pure KIWI ROCK (cover design by http://www.tillweigl.co.nz)

01 THE SWINGERS – COUNTING THE BEAT

Temporeich und upbeat.  Schwungvoller  Start in einen neuen Tag in Aotearoa und perfekt für einen Spaziergang durch die Häuserschluchten von Auckland.

02 DAVE DOBBYN – WAITING

Gefühlvoll und bildreich. Weckt den Entdeckergeist und macht Lust auf mehr.

03 DD SMASH – WHALING

Neuseeländischer Rock vom feinsten. Der Folk Einfluss ist nicht zu überhören.

04 DANCE EXPONENTS – VICTORIA

Melodischer 80er Rock. Sehr eingängig mit schönen Soli.

05 SPLIT ENZ – SIX MONTHS IN A LEAKY BOAT

Einer DER bekanntesten Kiwi Rock Songs. Wunderschön arrangiert und ein absolutes Muss für jeden Neuseelandbesuch!

06 FOURMYOULA – NATURE

Mein persönliches Liebeslieb. Wunderschön wie die Landschaft Neuseelands. Die Melodie passt sich der Straße an und schafft es in seiner kurzen Spielzeit sämtliche Emotionen einzufangen. Leicht psychodelisch, etwas folkig, gute Riffs, sanfter Beat. Einfach perfekt!

07 DAVE DOBBYN – LOYAL

Traumhafte Ballade einer Kiwi Legende. Funktioniert als Liebeslied genauso wie als Hymne für den America’s Cup! Sanft, jedoch emotional geladen.

08 BLERTA – DANCE ALL AROUND THE WORLD

Eine wirklich “merkwürdige” Mischung. Rock trifft Folk, trifft Pop, trifft Kinderlied… Das ganze verpackt in satte Rhythmen, eingängige Texte und eine herrliche Stimme. Ein perfektes Reiselied und mehr als geeignet, um als Soundtrack für einen NZ-Road Trip zu dienen.

09 COCONUT ROUGHT – SIERRA LEONE

Die 80er sind zurück! Erinnert ein wenig an die glorreiche Zeit der NDW. Sehr einprägsame Melodie mit Ohrwurmgarantie nach dem zweiten Anhören. Mein persönlicher Geheimtipp!

10 DD SMASH (DAVE DOBBYN) – MAGIC THAT SHE DO

Wieder Dave Dobbyn! Wer hätte gedacht, dass Kiwi Rock nach Karibik klingen kann? Wunderschön für eine entspannten Nachmittag in der Sonne. Verbreitet Lust auf BBQ am Strand.

11 DRAGON – APRIL IN CUBA

Perfekt für die einsame Straße. Entspannter Upbeat, satte Riffs, gute Vocals.

12 BIC RUNGA – SWAY

Entspannte Nummer mit einer wunderschönen Stimme.

13 THE SWINGERS – ONE GOOD REASON

Saftiger Beat, sehr belebendes Stück. Erinnert ein wenig an britischen Punk, jedoch um einiges sanfter. Ein weiterer Geheimtipp!

14 COUP D’ETAT – DOCTOR I LIKE YOUR MEDICINE

Waschechter Reggae-Beat, kombiniert mit witzigen Texten. Gute Laune Musik!

15 BLAM BLAM BLAM – THERE IS NO DEPRESSION IN NEW ZEALAND

Es wird nochmal punkig. Schneller Beat und satte Riffs mit cleveren Texten. Eine Kiwi-Hymne der besonderen Art.

Auckland Harbour Tour

Hier sind einige Bilder von unserer kleinen Hafen-Fahrt in Auckland, die Till und ich in unserer ersten Woche am 25.4. hier in Auckland gemacht haben. Der Waitemata Harbour von Auckland ist ein riesiger Naturhafen und besteht aus einer kleinen Insellandschaft, die ich auf der Rundfahrt das erste mal richtig war genommen habe. Auf der Insel Rangitoto wurde ein kleiner Zwischenstopp gemacht. Die Insel ist erst vor 600 bis 700 Jahren entstanden, es ist noch nicht alles Lava-Gestein zu Sand verfallen und das ermöglicht einen guten ersten Einblick in die Vulkanwelt von Neuseeland. Das Wetter war herrlich und wir hatten einen sehr guten Ausblick auf die Skyline von Auckland mit Skytower und der Harbour Bridge.

It’s Tonga Time!

Fraser Island – die größte Sandinsel der Welt!

Während unserer Woche an der Sunshine Coast in Hervey Bay haben wir für einen Tag einen Ausflug nach Fraser Island gemacht. Von Hervey Bay sind wir am 10.4.2013 ca. 20km zum Fähranleger nach River Heads gefahren und haben dort die Fähre um 6:45 genommen.

Die Fähre braucht von River Heads etwa 50min bis nach Kingfisher Bay, das hauptsächlich aus einem großen Resort, einer großen Hotelanlage besteht. In der kleinen „Shopping Area“ ist die Vermietung für die 4WD Jeeps und nachdem wir uns ein Video mit den Gefahren der Insel und Tipps zum 4WD-Fahren angesehen haben ging es auch schon los.

Gleich am Anfang ging es richtig steil die Sandpiste aufwärts. Als ich um die Ecke fuhr und 50m vor mir einen anderen Jeep mit einem Rad in der Luft hängen sah, als er den steilen Hang hoch „kletterte“, bin ich, die vorher voller Freude geschrien hat, dass sie gleich als erstes fahren möchte, ganz schnell aus dem Auto gehüpft und habe geschrien: „Till, fahr du am Anfang!“

Nach den ersten Anfangsschwierigkeiten, bei denen ich die Lenkung gnadenlos überdreht habe und einmal fast im Busch gelandet bin, habe ich mich an das große „Schiff“ und die 4WD-Lenkung gewöhnt. Es ging erst über sandige kleine Wege von Kingfisher Bay zum Meer auf die andere Seite der Insel. Unser erster Stopp war der Lake McKenzie, ein großer See aus Regenwasser im Inneren der Insel. Nach einem kurzen Stopp an der Central Station sind wir in dem kleinen Küstenörtchen Eurong angekommen und nach einer kurzen Kaffee-Pause ging der Spaß erst richtig los! Ab auf die „Autobahn“ – dem Strand!

Zweimal wurde unsere Fahrt am Strand von großen Felsen unterbrochen, die ich über ein sehr steiles Stück über die Dünen umfahren musste. Mit gutem Zureden von meinen Beifahrern und viel Mut habe ich auch das geschafft. Am Strand kamen wir erst an Eli Creek vorbei, einem kleinen Fluss aus Regenwasser, der dort in den Ozean fließt. Der nächste Halt war ein altes Schiffswrack, das dort am Strand von Fraser Island liegt und langsam verrostet und auseinander fällt. Ein großes Highlight waren die Dingos, die Wildhunde, die auf Fraser Island unter besonderem Schutz stehen. Wir haben auf unserer Fahrt am Strand gleich drei Dingos gesehen. Die Jungs waren beide schon zusammen dreimal vorher auf Fraser Island und haben vorher noch nicht einmal einen Dingo gesehen – die Freude war groß! Am Strand haben wir es Richtung Süden bis zu den Pinnackles geschafft, danach sind wir zurück nach Eurong gefahren, da der Strand immer schmaler wurde – die Flut kam zurück und an einigen Stellen wurde es schon ziemlich knapp, da man mit dem Jeep (eigentlich) nicht ans Salzwasser kommen sollte.

In der Abenddämmerung sind wir über die sandigen Pisten durch den Wald zurück nach Kingfisher Bay gefahren. Nachdem wir den Jeep heil abgegeben haben, warteten wir bei Pizza und Billard in dem Restaurant des Resorts auf die letzte Fähre, die uns um 20:30 wieder zurück nach River Heads gebracht hat.

*enni

Two Nights in Brisbane

Die Freude war riesig, als ich meine kleine Schwester am Flughafen von Brisbane in die Arme schließen konnte. Nach all‘ den ganzen Abschieden endlich malwieder „Hallo“ und „Welcome“ zu einem geliebten Menschen.

Nach unserer Landung um 11:00am in Brisbane aus Taipei sind wie zu viert mit einem Taxi zu unserer Unterkunft „Oaks & Charlotte“ einem Service Apartment im 34. Stockwerk in der City von Brisbane gefahren.

Den ersten Abend haben wir die Aussicht von unserem Balkon genossen, selber gekocht und nicht viel unternommen.

Am nächsten Morgen haben wir ausgeschlafen, in der Stadt gefrühstückt und sind zur Lagoon auf der anderen Seite des Flusses gelaufen. Dort ist eine wunderschöne öffentliche Parkanlage mit Palmen, Sand, einem wunderschönen Garten und Bademöglichkeiten für groß und klein. Dort sind wir mit dem „The Wheel of Brisbane“ gefahren. Einem Riesenrad direkt am Fluss an der South Bank.

Zurück ging es über den Fluss mit einem kleinen „Hop on, Hop off“ Boot, mit dem man umsonst verschiedene Stationen auf dem Brisbane River anfahren kann.

Am Abend waren wir Essen, haben den Abend wieder auf unserem Traumbalkon im 34. Stockwerk genossen und uns schonwieder von Brisbane verabschiedet, da es am nächsten Tag raus aus der Stadt gehen sollte an der Küste von Queensland entlang nach Hervey Bay und Fraser Island.

*enni

One Day in Taipei

Am Morgen um 6:00am, sind wir in Taipei nach einem 12h-Flug gut gelandet. Die Nacht vor dem Flug haben wir alle nicht geschlafen, um gut ausgeruht in Taipei zu lande – wir konnten tatsächlich ganz gut auf dem Flug schlafen und kamen gut ausgeruht an. Auch wenn wir über dem Kaspischen Meer, dem Kaukasus, Afganistan / Pakistan und dem Sichuan Gebirge ordentlich durchgerüttelt wurden.

Da standen wir nun um 6:00am in der Früh und hatten den Tag zu füllen; um 23:50pm sollte unser Flug nach Brisban gehen.

Wir sind mit einem Bus in die City zur Mainstation gefahren. Von dort ging es als erstes zum „Long Shan“ Temple in den „Wanhna District“. Mit unsrem Tagesticket MRT (aka U-Bahn) waren wir sehr flexibel und sind den ganzen Tag kreuz und quer durch die Stadt gefahren. Zum „101“, dem ehemalst höchsten Gebäude der Welt, den unterschiedlichsten Stadtteilen auf der Such nach einem gutem ursprünglichen Restaurant, Café oder einem Massagestudio, um unseren müden Füßen etwas gutes zu tun.

Den grandiosen Abschluss unseres Tages hatten wir im „Dalong District“. Nicht weit von der MRT-Station „Yuanshan“ ist der „Baon Temple“, in dem es am Abend bei Beleuchtung, Kerzen und Menschenleere wirklich sehr beruhigend war. Vorbei am „Confucius Temple“ ging es zum Night Market und bei gegrillten Snacks aus Fisch, Süßkartoffeln und unterschiedlichen Tofusorten, sowie zwei großen Flaschen Taiwan Beer haben wir auf unsere weitere Reise angestoßen.

MRT to Main-Station, Express Bus, Handgepäckabholung, Umpacken, Security und ab nach Brisbane!

*enni

Goodbye Germany!!!

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Jetzt geht es los! Vielen dank an alle unsere Lieben, Familie und Freunde. Wir drücken euch ganz fest und melden uns. Wir passen aufeinander auf. Bleibt alle gesund und lasst von euch hören. Wir sind immer nur einen Anruf entfernt, wenn auch am anderen Ende der Welt! *enni, till und pete @FRA Airport

Feierabend …

Es ist geschafft. Das war der letzte Arbeitstag in Potsdam.

Es fühlt sich immer noch wie Urlaub an, aber langsam kommt das Gefühl von unglaublicher Freiheit und Reisefieber hoch.

Die letzten Abschiede tun ihr übriges …

*enni